3.2. Der COM Monitor

Der COM Monitor loggt alle Zugriffe auf die seriellen Schnittstellen über Winguard. Sie rufen das COM-Monitor-Fenster aus der Entwicklungs- oder Testumgebung heraus über einen Klick auf images/ico_comspy.png auf.

Der COM Monitor besteht aus einer Toolbar und einem Textfeld. Wenn der COM Monitor angezeigt wird, werden in das Textfeld die COM-Port-Zugriffe geloggt. Durch Klicken der Icons können Sie das Log drucken (images/ico_comspyprint.png), das Log speichern (images/ico_comspysave.png) oder das Log löschen (images/ico_comspydel.png). Außerdem können Zeitstempel und Hexadezimaldarstellung gewählt werden.

Eine Zeile hat das Format COMX: BEFEHL PARAMETER

Dabei enthält COMX den Namen des COM-Ports auf den der Zugriff erfolgte, zum Beispiel COM4.

Ist der Befehl :< handelt es sich um eine Leseoperation. Der COM Monitor zeigt dann die gelesenen Daten einmal als Text und einmal die ASCII-Zeichen in Hexadezimaldarstellung.

Ist der Befehl >:, hat Winguard Daten über den COM-Port gesendet. In diesem Fall enthält PARAMETER die gesendeten Daten als Bytearray.

Der Befehl OPEN zeigt an, dass der COM-Port geöffnet wurde. PARAMETER enthält in diesem Fall eine Liste von Parametern durch Schrägstriche voneinander getrennt. Die einzelnen Felder beschreiben:

  • B Die Baudrate
  • F FlowControl (None, RtsCts, XonXoff)
  • P Parität (None, Odd, Even, Mark, Space)
  • S Die Anzahl der Stopbits
  • D Die Anzahl der Datenbits
  • DTR Der Wert auf den DTR gesetzt wurde
  • RTS Der Wert auf den RTS gesetzt wurde
  • Break Der Wert auf den BREAK gesetzt wurde

Der Befehl CLOSE zeigt an, dass der COM-Port geschlossen wurde. Für diesen Befehl werden keine Parameter angegeben.